Frisch getextet.

Muss das sein? Reichen die Fotos nicht? Ich weiß nicht, ob es sein muss. Hier sind jedenfalls auch meine verbalen Ergüsse.

Das “Archer’s Paradox”

archersparadox Ein Schütze. Ein Pfeil. Ein Ziel. Bringt man dies alles auf eine Linie, … trifft man nicht. Hä? Aber das Geschoss einer Waffe oder der Pfeil eines Bogens muss doch ins Ziel gelangen, also muss ich es/ihn doch auf das Ziel richten! Bei einer anderen (Schuss-)Waffe: ja. Bei einem Bogen: nein. Klingt komisch, ist aber so. Dieser Umstand wird das Pfeilflug-Paradox genannt oder auch Archer’s Paradox. Als autodidaktischer Schütze, wie ich einer bin, bekommt man sowas ja nicht von einem Trainer erzählt, also muss man von selbst darauf kommen oder es irgendwo aufschnappen. Es gibt viele Hobbyschützen, die “über den Pfeil” zielen. All jene sollen ebenfalls erleuchtet werden. ;-) Dieser Text bezieht sich dabei auf traditionelle Langbögen und Holzpfeile, gilt aber vom Prinzip her auch für andere Bogentypen.

Das Paradox

Legt man einen Pfeil auf, weist seine Spitze am Bogen vorbei zur Seite. Bei Rechtshandschützen nach links, bei Linkshandschützen nach rechts. Viele Schützen schwenken deshalb den Bogen soweit in die andere Richtung, bis der Pfeil auf das Ziel weist. Und treffen nicht. Man versucht es vielleicht noch mit dem Verlegen des Haltepunktes und es klappt dann ganz gut, aber die eigentliche Ursache bleibt unbemerkt oder unbeachtet. Der Pfeil fliegt, obwohl er zu einer Seite hin zeigt, also schräg am Bogen liegt, aus Sicht des Schützen dennoch geradeaus.

 

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Will man also das Ziel treffen, muss man Sehne, Bogen und Ziel auf eine Linie bringen. Der Pfeil wird dann dieser Linie folgen. Kompletten Text lesen »

 

Vom Zeitreisen, Bogenschießen und Abräumen

feyerey  Am Wochenende fand in Oberursel zum dritten Mal die Feyerey statt, ein Mittelaltermarkt mit Händlern, Handwerkern, Gauklern, Musikern und natürlich allerlei Köstlichkeiten und Getränken. Ein Falkner präsentierte seine Greifvögel, das Wetter fiel uns in der zweiten Tageshälfte in den Rücken und es gab ein Bogenturnier.

Der Beginn des Bogenturniers fiel genau auf den Beginn eines Gewitters, so dass ersteres verschoben werden musste und die Teilnehmer, die sich bereits auf dem Turnierplatz eingefunden hatten, in die umliegenden Zelte flüchteten. Als zu befürchten stand, dass der Regen wohl nicht wieder aufhören würde, warteten wir auf eine besonders leichte Regenphase und hielten das Turnier trotzdem ab. Ist ja nur Wasser und was macht schon ein warmer Sommerregen (Sommer? Hä?)?

Aber schön der Reihe nach. Der Markt wurde auf einer Wiese an einem Waldrand abgehalten. Die Sonne schien (zunächst jedenfalls) und die Stimmung war gut. Ein schöner Markt, der Dank großzügigem Sponsoring sehr kleine Eintrittsgelder verlangt. Also besonders für Familien zu empfehlen. Im Internet hatte ich im Vorfeld von dem Bogenturnier erfahren und als ambitionierter Hobbyschütze wollte ich mich einschreiben. Es zog mich also mehr oder weniger direkt zu dem Bogenbauer Henning Schrader, der das Turnier ausrichtete, um mich anzumelden. Der Meister Bogenbauer hatte natürlich auch eine große Auswahl seiner Bögen mitgebracht, um sie unter das Volk zu bringen. Wie sich später noch herausstellen sollte, wurde auch ich einer seiner Kunden. Kompletten Text lesen »

 

Mit 1 PS in die Radarfalle

Dass man nicht nur mit dem PKW vor Radarfallen aufpassen muss, zeigt dieses Bild:

Blitzerfoto der Stadt Meppen: Pferd galoppiert über Kreuzung

Quelle: Stadt Meppen/dapd

Die Radarfalle ausgelöst hat das Tier jedoch nicht. Das war ein Autofahrer, der bei Rot über die Ampel fuhr. Wahrscheinlich aus Überraschung über den ungewohnten Verkehrsteilnehmer. Das Pferd war von einer Koppel entkommen und über die Hauptstraße von Meppen galoppiert. Es konnte ein paar Kilometer weiter aber unverletzt wieder eingefangen werden. Auch sonst ist es zu keinen Unfällen oder Schäden gekommen.

 

 

Transformers 3

transformers_iiiLetzten Dienstag saßen wir erwartungsvoll im Kino, um uns den dritten Teil der Transformers-Saga anzusehen. Wir erwarteten natürlich die Fortführung der Story, aber auch die in den vorangegangenen Teilen geschätzten Action-Szenen mit ihren tollen Spezialeffekten. Zu sehen bekamen wir beides, allerdings nicht immer so, wie wir es uns gewünscht oder es erwartet hätten.

Der Regisseur Michael Bay ließ es auch dieses Mal wieder ordentlich krachen. Allerdings nutzte er dazu hauptsächlich die zweite Hälfte des Films. In der ersten Hälfte wurden die Figuren vorgestellt und soweit vorbereitet, dass die große Schlacht um Chicago stattfinden konnte. Dadurch kam auch erst relativ spät echte Spannung auf. Auch die enthaltenen Sprünge in der Story halfen dem Film nicht weiter. Diejenigen Abschnitte am Anfang des Films und in der ersten Hälfte, die ohne jede weitere Wirkung auf die Resthandlung blieben, verstärkten dies noch. Seien es die Orginalaufnahmen John F. Kennedys oder der paranoide Asiate. Für mich (und meine Begleiterinnen) begann der “eigentliche” Film also erst relativ spät – knapp vor der 15-minütigen Pause. Kompletten Text lesen »

 

Tasting: The Ileach Cask Strength

theileachThe Ileach. “Der Mann von Islay”. Diesen Whisky lernte ich während eines Tastings in einer ausrangierten Frankfurter Straßenbahn kennen. Und aus gutem Grund war er der Letzte in der Reihenfolge, sortiert man die zu verkostenden Whiskys bekanntermaßen nach ihrer Stärke und Intensivität sowie ihrem Alkoholgehalt. In allen diesen Kategorien kommt The Ileach sehr kräftig daher. Ein echter Islay-Bewohner eben.

Der Whisky trägt weder den Namen einer Destillerie, noch eine Altersangabe. Angeblich stammt er von Lagavulin und gehört nicht zu den alten Tropfen. Genaues wird man wohl nie erfahren. Auch auf dem Grund des Glases liegt diesbezüglich keine Weisheit.

In anderer Hinsicht ist The Ileach allerdings weniger geheimnisvoll. Schon nach dem Öffnen der Flasche merkt man sofort, aus welcher Region er stammt. Der starke Rauch kommt schnell in der Nase an und nach kurzem Schwenken im Glas offenbart sich seine Öligkeit. Daneben lässt sich eine feine Gewürznote wahrnehmen. Im Mund übertrifft er noch diese Eindrücke. Dort ist er sehr kräftig und bereits wärmend. Dies setzt sich bis in den Abgang fort, wo sich jedoch der Rauch etwas verliert. Behält man diesen Whisky etwas länger im Mund wirkt ebenfalls jedes seiner 58 % Alkoholgehalt. In Verbindung mit dem intensiven Aroma hat man den Eindruck, man könnte sich problemlos ohne Anästhesie einen Backenzahn ziehen lassen. ;-)   Kompletten Text lesen »

 

Die Hochzeitsfotos unserer Fotografin sind da

Nun haben wir auch die Hochzeitsfotos unserer Fotografin, die sehr schön geworden sind. Hier eine Handvoll als Vorschau. Mehr gibt’s hier.

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Das Shooting verlief super. Es hatte an dem Tag zwar noch kräftig geregnet mit einem zünftigen Gewitter, aber während der Session sind wir glücklicherweise davon verschont geblieben. Nach 120 Fotos trat jedoch eine gewissen Verhärtung der Gesichtsmuskulatur ein, was man auf einigen wenigen Fotos erahnen kann. Dennoch hat die gute Frau Ortlieb (unsere Fotografin) ganze Arbeit geleistet. Manches, auf das wir während des Shootings keinen Einfluss hatten, stand dann bei ihr unter dem Motto “Wird wegretuschiert…” – unter anderem die vielen Schildchen, die überall hingen: Warnung hier, Feuerlöscher da, Fluchtweg dort. Das störte natürlich die Atmosphäre. Als wir dann zum Auswählen der fertigen Fotos ins Geschäft kamen, sagte sie: “Beim Fotografieren ist mir gar nicht aufgefallen, wie viiieeeele Schilder da hingen. Wahnsinn!” Aber dank der Möglichkeiten der digitalen Fotografie kein Thema.

Die übrigen Fotos findet Ihr hier: » Hochzeitsfotos – Fotografin.

Unsere Fotografin kann ich nur weiterempfehlen. Wer schöne Fotos machen lassen möchte, kann hier mal klicken. Die Filiale ist im MyZeil in Frankfurt, die Fotografin heißt wie schon erwähnt Sandra Ortlieb.

 

Tasting: The Dalmore 12

dalmore_12Als ich letztes Wochenende während des Mittelalter-Pfingstmarktes auf der Ronneburg wieder den Whisky-Stand sah, war sofort klar, dass ich nicht ohne ein Glas Whisky nach Hause fahren konnte. Dieser Stand bietet jedes Mal die Möglichkeit, etwas Neues kennenzulernen. So auch am vergangenen Wochenende.

Meine Wahl fiel diesmal auf einen Dalmore, allerdings nicht den 12-jährigen, um den es hier geht. Den gab es zwar auch, aber mein Blick wurde fast direkt von einer anderen Dalmore-Abfüllung angezogen: King Alexander III. Und dieser Malt hat mich sofort begeistert. Das Erstaunlichste war noch meine Frau. Sie kann ich mit Whisky mindestens zum Horizont jagen (für mich völlig unverständlich), aber fast immer, wenn ich etwas Neues probiere, überrede ich sie dazu, zumindest einmal daran zu riechen. Um es kurz zu machen: es folgte sogar ein Schlückchen und anschließend nicht das übliche “Bläääh!” sondern ein “Oh… der ist gut!” Ich war völlig überrumpelt und verstand die Welt nicht mehr. Spätestens da war mir klar: den muss ich haben. Da er jedoch den stolzen Preis von ca. 100 Euro pro Flasche hat, kaufte ich stattdessen den 12-jährigen Dalmore, der – nach allem, was man so hörte – zumindest von ähnlichem Geschmack sei, wenn auch nicht von gleicher Güte und Komplexität des King Alexander III.

Es war also quasi ein “halbblinder” Kauf, den ich – vorweg gesagt – keinesfalls bereue. Mir haben es schon immer die rauchigen Malts angetan, meine Lieblingsregion ist Islay. Und doch trinke ich sehr gerne auch mal einen ungetorften Whisky. Bisher war das der Glenkinchie. Nun wird er wohl vom Dalmore 12 abgelöst werden. Aber nun zum interessanten Teil des Tastings. Kompletten Text lesen »