Frisch getextet.

Muss das sein? Reichen die Fotos nicht? Ich weiß nicht, ob es sein muss. Hier sind jedenfalls auch meine verbalen Ergüsse.

Mütterliche Sorge im Geist der Weihnacht

plaetzchen Meine Frau und ich sind seit ein paar Wochen in einem Fitnessstudio angemeldet und gehen da auch regelmäßig hin. Auch heute waren wir wieder da, um einen Kurs für unsere Rücken zu besuchen. Man sitzt halt viel. Meine Frau erzählte mir nach unserem Besuch von einem “unheimlichen Erlebnis der dritten Art”. Aliens müssen unter uns leben, denn wie soll man sonst erklären, dass kleine Mädchen an Weihnachten keine Plätzchen essen dürfen?

In der Umkleidekabine wurde meine Frau Zeugin eines Gespräches zwischen einer Mutter und ihrer Tochter. Das Mädchen war vielleicht 7 Jahre alt. Die beiden schlanken Damen hatten ihr Training hinter sich und es sollte nach Hause gehen. Der folgende Dialog spricht für sich:

Tochter: “Wenn wir heimkommen, will ich ein Plätzchen.”
Mutter: “Du hattest gestern doch schon Plätzchen. Deshalb sind wir ja heute hier, damit du dir das wieder runtertrainieren kannst.”
T: “Aber ich hätte trotzdem gern ein Plätzchen. Wir haben doch noch so viele davon zuhause.”
M: “Okay, iss ruhig Plätzchen, wenn du genauso fett und hässlich werden willst wie die anderen Mädchen in deiner Klasse!”
T: “Ne, das will ich nicht. Warum bist du denn jetzt böse, Mama?”
M: “Weil ich will, dass du so schön und schlank wie möglich wirst, damit du dich später nicht ärgerst. Und wenn wir nachher zur Oma fahren, dann nimmst du keinen Kuchen und sagst, du möchtest keinen, weil du keinen Hunger hast. Sonst gibt’s nächsten Monat kein Taschengeld!”

Muss man das noch kommentieren? Einfach unglaublich. Da wird einem Kind ja schon die Essstörung anerzogen. Bei dieser Familie liegen für den Weihnachtsmann sicher auch statt Plätzchen und Milch Gemüsesticks und Wasser, damit der Fettsack nicht im Kamin stecken bleibt.

 

Willkommen zurück, Captcha!

Eigentlich wollte ich es – zumindest für Kommentare – nicht wieder aktivieren, um es einfacher zu halten. Ich komme aber leider nicht um Captcha herum. Das hat mir auf eindrucksvolle Weise eine heutige Spam-Welle deutlich gemacht. Nach geschätzten 60 Spam-Kommentaren der Domain “bing.com” innerhalb von vier Stunden habe ich die Captcha-Funktion für die Kommentare wieder aktiviert.

Willkommen zurück, Captcha! Auf Wiedersehen, Spam!?… schön wär’s ja, wenn es auch leider unwahrscheinlich ist. Aber jeder blockierte Spam-Eintrag ist ein guter Spam-Eintrag.

 

I Ate all your Halloween Candy

Gruselig. Schrecklich. Schaurig. Das verbindet man mit Halloween. Dass es auch lustig ist, ist natürlich bekannt. Denn der Spaß ist ja auch an Halloween das Wichtigste. Vor allem für die Kleinen. Halt, nein. Das Wichtigste an Hallowenn ist für die Kleinen natürlich der ganze Süßkram, den man bekommt. Und wäre Halloween nicht wirklich schrecklich, wenn er auf einmal weg wäre?

Ja, wäre es:

 

Das Jahr wird älter und draußen wird es kälter

herbst Der Herbst hält Einzug in unseren Breitengraden und mit ihm all seine schönen Seiten, auch wenn er wegen seiner weniger schönen Seiten gegenüber dem Sommer einen schweren Stand hat. Doch selbst die weniger schönen Seiten haben ihre schönen Seiten. Ein Versuch, dem Herbst den Rücken zu stärken. ;-)

Viele Menschen trauern immer dem Sommer nach, wenn er dem Herbst weicht. “Der Sommer ist vorbei”, heißt es dann wehmütig, wenn er nicht sowieso als die “schönste Zeit des Jahres” bezeichnet wird. Selten hört man, dass sich jemand auf den Herbst freut.  Doch auch der Herbst hat natürlich Schönes zu bieten. Vieles davon lernt man schon in der Kindheit zu schätzen: die leuchtenden Farben der Bäume, die riesigen Laubhaufen, Pilze suchen, Drachensteigen lassen und Kastanien sammeln. Ihnen wird sicher noch mehr einfallen, wenn Sie zurück denken. Und heute?

Natürlich hat der Herbst nicht nur schöne Seiten. Erst wird es kühler, dann kälter, es scheint häufiger zu regnen (wobei der diesjährige Juli diesbezüglich fast nicht zu schlagen ist). Vor allem die Kombination aus Nässe und Kälte lässt die Attraktivität des Herbstes ernorm sinken. Doch auch Tage, an denen man dem Regen schutzlos ausgeliefert ist, weil der kräftige Wind den Einsatz eines Schirms fast unmöglich macht, und man mit hochgestelltem Kragen der Kälte trotzt, finden meist ein schönes Ende, wenn man erst einmal zuhause ist. Da ist es warm und gemütlich. Man kann sich ganz der Couch hingeben und einen Film anschauen oder ein Buch lesen. Und natürlich schmeckt an solchen Tagen ein schöner Whisky besonders gut. Der wärmt einen sogar noch zusätzlich. Wie – um noch einmal die Kindheit zu erwähnen – früher der warme Kakao, der ja fast das Beste am Heimkommen war. Da wurde sogar der Wettstreit, wer das größte Blatt gefunden hatte, zur Nebensache. Kompletten Text lesen »

 

Neues Design und neue Fotos

Ich habe mal wieder das Design der Seite überarbeitet. Das alte war doch nicht das richtige.

Neues Design und Änderungen am Layout

Die Startseite ist jetzt auch nicht mehr der Blog, denn er rückte als Startseite das eigentliche zentrale Thema der Seite – Fotos und Fotografie – in den Hintergrund. Abgesehen davon bin ich ja auch kein ausgeprägter Vielschreiber.

Neue Fotos

Es gibt auch ein paar neue Fotos zu sehen in der Rubrik “People” und “Natur”. Die beiden Portraits stellen meine ersten Versuche in der High-Key-Fotografie dar. Auch wenn sie nicht mit diesem Ziel aufgenommen wurden, eigneten sie sich dennoch ganz gut dafür.

Neugestaltung der Foto-Seite

Die Fotoseite wird noch umgestaltet und aufgehübscht. Ich habe bereits ein paar Gedanken dazu, aber noch nichts Handfestes.

 

Bogenturnier auf dem Hayner Burgfest

Am Sonntag, 11. September 2011, fand auf dem Hayner Burgfest ein Bogenturnier statt, ausgerichtet von dem Bogenbauer Henning Schrader, bei dem wie üblich nur Holzbögen zugelassen waren. Ich nahm mit meinem englischen Langbogen (Hickory, 72″, 54 #) teil. Im Gegensatz zu dem traditionellen Turnier im Rahmen der Oberurseler Feyerey handelte es sich um ein Fun-Turnier. Henning Schrader erzählte eine aufwühlende Geschichte um einen Narren, der auszog, eine schöne, aber dämliche Prinzessin aus einem mächtigen Turm zu retten und mit ihr zu fliehen. Verschiedene Stationen dieser Rettungs- und Fluchtaktion forderten die Turnierteilnehmern heraus, selbst Hand an die Sehne zu legen. So galt es unter anderem, den bösen Wolf zu erlegen, die böse Stiefmutter daran zu hindern, das Kuschelschweinchen und die Plüschratte der Prinzessin zu vertilgen, und nebenbei noch den Ausbruch der Pest zu verhindern, indem die gefürchtete Pestente bezwungen werden musste. Klingt komisch, war aber so. ;-) Kompletten Text lesen »

 

Das “Archer’s Paradox”

archersparadox Ein Schütze. Ein Pfeil. Ein Ziel. Bringt man dies alles auf eine Linie, … trifft man nicht. Hä? Aber das Geschoss einer Waffe oder der Pfeil eines Bogens muss doch ins Ziel gelangen, also muss ich es/ihn doch auf das Ziel richten! Bei einer anderen (Schuss-)Waffe: ja. Bei einem Bogen: nein. Klingt komisch, ist aber so. Dieser Umstand wird das Pfeilflug-Paradox genannt oder auch Archer’s Paradox. Als autodidaktischer Schütze, wie ich einer bin, bekommt man sowas ja nicht von einem Trainer erzählt, also muss man von selbst darauf kommen oder es irgendwo aufschnappen. Es gibt viele Hobbyschützen, die “über den Pfeil” zielen. All jene sollen ebenfalls erleuchtet werden. ;-) Dieser Text bezieht sich dabei auf traditionelle Langbögen und Holzpfeile, gilt aber vom Prinzip her auch für andere Bogentypen.

Das Paradox

Legt man einen Pfeil auf, weist seine Spitze am Bogen vorbei zur Seite. Bei Rechtshandschützen nach links, bei Linkshandschützen nach rechts. Viele Schützen schwenken deshalb den Bogen soweit in die andere Richtung, bis der Pfeil auf das Ziel weist. Und treffen nicht. Man versucht es vielleicht noch mit dem Verlegen des Haltepunktes und es klappt dann ganz gut, aber die eigentliche Ursache bleibt unbemerkt oder unbeachtet. Der Pfeil fliegt, obwohl er zu einer Seite hin zeigt, also schräg am Bogen liegt, aus Sicht des Schützen dennoch geradeaus.

 

archersparadox2

 

Will man also das Ziel treffen, muss man Sehne, Bogen und Ziel auf eine Linie bringen. Der Pfeil wird dann dieser Linie folgen. Kompletten Text lesen »