Frisch getextet.

Muss das sein? Reichen die Fotos nicht? Ich weiß nicht, ob es sein muss. Hier sind jedenfalls auch meine verbalen Ergüsse.

Zeit und andere Schwierigkeiten

Die Zeit. Eigentlich vergeht sie ja konstant. Aber eigentlich auch nicht. Zumindest schien sie in den vergangenen zwei Wochen zu rasen. Da fällt mir ein Zitat von Albert Einstein zur Relativität ein: “Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.”

Aber es soll hier nicht um Relativität gehen. Vielmehr darum, dass es Zeiten gibt, deren schnelles Vergehen man nur staunend hinnehmen kann. Vielleicht wird dieses Empfinden bei mir verstärkt durch meine nahende Hochzeit. Sie steigt ebenfalls in knapp zwei Wochen. Spannend wird nun sein, ob mir die restliche Zeit bis dahin länger oder kürzer vorkommen wird. Wahrscheinlich kürzer. Der Trend der vergangenen Tage wird sich fortsetzen, wenn nicht sogar verstärken. Viel war drin in der letzten Zeit: mein Junggesellenabschied, ein Kinobesuch, viele Hochzeitsvorbereitungen, ein Essen in einem mir bisher unbekannten Restaurant (obwohl ich früher mehrere Jahre in fast unmittelbarer Nähe gewohnt, es aber nie wahrgenommen hatte), ein Besuch bei meinen Eltern, ein Tierarztbesuch mit meinem Kater und weitere Ereignisse, die ich in dieser Aufzählung sicher vergessen habe. Manche dieser Ereignisse werden auch noch eigene Einträge bekommen.

Soviel ist jedenfalls klar: Manchmal geschieht zwei Wochen lang nichts, worüber man berichten könnte. Manchmal ist in der gleichen Zeit allerdings so viel los, dass man fast nicht hinterherkommt. Ein Zwischending wäre für mich der Idealzustand. Aber letztendlich muss man es nehmen, wie es kommt. Da geht’s de’ Mensche, wie de’ Leut’.

Eine Sache werde ich allerdings noch in diesem Eintrag erwähnen: Gestern kam auf meiner Arbeitsstelle das Thema auf ein Interview mit Klaus Kinski Ende der 70er Jahre. Es passt zum Thema “Zeit”, denn wenn man dieses Interview Revue passieren lässt, fällt einem auf, wie viel sich seitdem verändert hat, egal ob man es daran festmachen möchte, dass die anwesenden Gäste nebst dem Talkmaster eine Zigarette nach der anderen qualmen oder daran, wieviel jünger Herr Kinski und Herr Krug aussehen. Das Interview gibt es in vier Teilen auf Youtube zu sehen. Hier verlinke ich auf den ersten Teil. Die weiteren sind einfach über die Seitenleiste in Youtube erreichbar:

 

Hierauf gibt es 2 Reaktionen

  1. Toller Beitrag. Sicher kein Fehler, sich damit intensiver zu beschaeftigen. Ich werde gewiss die nächsten Posts lesen.

Bereichere den Beitrag:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit einem * markiert.


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>